Herstellung

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Apfelessig stand schon immer in dem Ruf, ein besonders gesunder Essig zu sein. Er enthält zahlreiche Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Vitamin C, Vitamin E, sowie B-Vitamine. Jedes einzelne braucht der Körper täglich. Deshalb bot man ihn früher meist in Reformhäusern oder in den Diätabteilungen der Supermärkte an. Seit einigen Jahren sind immer mehr Gourmets auf den Apfelessig-Geschmack gekommen.

Entgegen dem industriell erzeugten Essig kennzeichnet den Apfelessig aus dem Bliesgau eine schonende Herstellung. Auf den Streuobstwiesen im Bliesgau gereift und im Herbst von Hand gepflückt oder aufgesammelt, werden die frischen Äpfel gewaschen und verlesen und zu Apfelsaft gekeltert. Nur gesunde Äpfel, darunter viele seltene Sorten mit besonderen Aromen, gelangen zur Verarbeitung. Nach dem Keltern muss der Apfelsaft zu Apfelwein vergoren werden. Natürlich nach traditionellen Methoden, mit gentechnikfreien Weinhefen. Der nun einsetzende Gärprozess dauert etwa zwei Monate, belässt aber die gesundheitlich wirksamen Bestandteile im Wein. Neben lebenswichtigen Mineralstoffen wie Kalium und Kalzium bleibt auch der hohe Pektingehalt erhalten, der einer Arterienverkalkung vorbeugen soll.

Es entsteht ein aromatischer Apfelwein, der mit Hilfe einer alten Apfelessigmutter schonend zu Essig fermentiert wird, wobei die Essigsäurebakterien den Alkohol zu Essig verwandeln. Seinen milden Geschmack verdankt der Apfelessig dem niedrigeren Alkoholgehalt als beim Weinessig. Der unfiltrierte, naturtrübe Apfelessig kann nun in Flaschen abgefüllt werden. Auch hierbei findet keine Schwefelung oder weitere Konservierung des Bliesgau-Apfelessigs statt. Danach erst dürfen die Essigfreunde sein fruchtig-herbes Apfelaroma und seine milde Säure sinnlich erfahren.